Von 769 Neubürgern folgen 124 der Einladung des Bürgermeisters

7. Neubürgerempfang Werne

Der Neubürgerempfang heißt zum 7. Male diejenigen willkommen, die im vergangenen Jahr nach Werne gezogen sind. Wenn sich die Situation mit dem Coronavirus verschärft, könnte der Termin platzen.

Werne

, 03.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Neubürger können sich, wie hier im Jahr 2019, an zahlreichen Ständen informieren.

Die Neubürger können sich, wie hier im Jahr 2019, an zahlreichen Ständen informieren. © Jörg Heckenkamp (A)

Die Stadt setzt ihre Willkommenskultur fort und hat für Samstag, 14. März, den 7. Neubürgerempfang im Alten Rathaus organisiert. Im lockeren Rahmen will Bürgermeister Lothar Christ die Neu-Werner begrüßten. Außerdem warten zahlreiche Infos und Unterhaltung von 11 bis 13 Uhr auf die Gäste. Außer, der Coronavirus macht der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung.

„Momentan diskutieren wir nicht über Absagen von städtischen Veranstaltungen“, sagt Bürgermeister Lothar Christ auf Anfrage der Redaktion. Das betreffe auch den Neubürgerempfang. Allerdings „fahren wir in der Sache auf Sicht“, sagt Christ; was bedeutet: „Wir können noch nicht sagen, was in 14 Tagen ist“.

Stellen das Programm für den nunmehr 7. Neubürgerempfang vor: v. l. Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht, Stephanie Viefhues aus dem Bürgermeisterbüro und Bürgermeister Lothar Chris

Stellen das Programm für den nunmehr 7. Neubürgerempfang vor: (V. l.) Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht, Stephanie Viefhues aus dem Bürgermeisterbüro und Bürgermeister Lothar Christ. © Jörg Heckenkamp

Im vergangenen Jahr (der Empfang berücksichtigt den Zeitraum 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020) haben 769 Personen in Werne eine neue Heimat gefunden. Das reicht von der Flüchtlingsfamilie bis zu Senioren, die Zimmer in Werner Seniorenheimen bezogen haben. „Ich finde es bemerkenswert, dass darunter 96 Familien sind. Werne scheint für sie attraktiv zu sein“, sagt Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht bei der Vorstellung des Programmes am Montag, 2. März.

Der jüngste Neubürger ist einige Wochen alt, der älteste 99 Jahre und zog in ein Seniorenheim. 99 Neu-Werner sind noch nicht volljährig, 109 haben sich in Altenheimen angemeldet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (934 Neubürger) ist die Zahl allerdings zurückgegangen.

Stephanie Viefhues aus dem Bürgermeisterbüro sagt: „Wir haben alle 769 Personen eingeladen und bis Ende Februar 124 Zusagen bekommen.“ Bürgermeister Lothar Christ wertet das als sehr gutes Ergebnis. „Wir liegen bei der Zahl der Anmeldungen seit dem ersten Neubürgerempfang im Jahre 2014 zwischen 100 und 130.“

Informativ-unterhaltsamer Vormittag für die Neubürger

Auf die Gäste wartet am Samstag, 14. März, ein informativer und unterhaltsamer Vormittag. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister können sich die Gäste bei 22 Vereinen, Organisationen und Institutionen über ihre neue Heimat informieren: Über das Vereinsleben, Schul- und Bildungseinrichtungen, bis hin zu Kirchengemeinden. Auch die Ruhr Nachrichten sind mit einem eigenen Stand präsent.

Für das Unterhaltungsprogramm bei kostenlosen Getränken sorgen der Werner Saxofonist Michael Gick sowie der Zauberer und Ballonkunstwerker Marco Beyer mit ihren Einlagen.

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