Viele Anfragen bei landeseigener NRW.Bank: Bilanz gezogen

Die Corona-Krise trifft immer mehr Unternehmen. Beim landeseigenen Förderinstitut NRW.Bank kommen deshalb viele Anfragen an. Es ist eine zentrale Drehscheibe für die Förderprogramme des Landes NRW.

17.03.2020, 03:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der NRW-Bank. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Das Logo der NRW-Bank. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Das zentrale Förderinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen, die NRW.Bank, ist in der Corona-Krise gefragter denn je. Allein in den vergangenen Wochen haben Dutzende Anfragen zu den Hilfsangeboten des Landes die Hotline der Bank erreicht. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Dienstleistungsunternehmen, zum Beispiel aus der Eventbranche, wie die NRW.Bank vor wenigen Tagen mitteilte. Die Hilfe suchenden Unternehmen interessierten sich insbesondere für die Förderinstrumente bei Liquiditätsengpässen.

Der Vorstand der NRW.Bank will heute über das gesamte Spektrum der Förderinstrumente bei der Bilanzvorlage für 2019 in Düsseldorf berichten. Im Jahr 2018 hatte die landeseigene Förderbank Hilfen im Umfang von gut 10 Milliarden Euro vergeben. Ihre drei Förderfelder sind die Bereiche Wirtschaft, Wohnraum sowie Infrastruktur und Kommunen. Die Kunden der NRW.BANK sind in erster Linie Hausbanken, über die Finanzierungen laufen. So geht es um zinsgünstige Darlehen für mittelständische Firmen und Selbstständige oder für Familien zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum.

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