VfL Bochum beendet Verkauf von „Geisterspieltickets“

Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat den Verkauf seiner „Geisterspieltickets“ am Samstag wieder eingestellt. Durch die Aussetzung des Spielbetriebes in der Bundesliga und der 2. Liga durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) „hat die veränderte Sachlage den VfL dazu bewogen, den Verkauf der „Geisterspieltickets“ einzustellen“, teilte der Verein mit. Rund 3000 dieser symbolischen Eintrittskarten seien verkauft worden. „Die Aktion fand sehr schnell und nachhaltig Anklang“, heißt es in einer Vereinsmitteilung.

14.03.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ursprünglich sollten auch die Bochumer an diesem Samstag ihr Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Für diese Partie konnten Fans als Spendenmaßnahme virtuelle Eintrittskarten kaufen. Die berechtigten zwar nicht zum Stadionbesuch, sollten dem Club aber finanziell helfen. Die Bochumer rechnen in der 2. Liga mit Einbußen von 500 000 Euro bei jedem Heimspiel ohne Zuschauer, die wegen der Gefahr der Ausbreitung des Coronavirus nicht ins Stadion dürfen.

Weitere Meldungen