Versuchte Fahrkartenautomaten-Sprengung in Gelsenkirchen

Die versuchte Sprengung eines Fahrkartenautomaten hat für eine knapp zweistündige Sperrung einer Bahnhaltestelle in Gelsenkirchen gesorgt. Der Entschärfungsdienst der Bundespolizei habe den Automaten am Samstagnachmittag geöffnet, um herauszufinden, ob noch weiterer Sprengstoff enthalten war, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Das sei nicht der Fall gewesen. Der Automat sei durch eine vermutlich vorsätzlich ausgelöste Explosion im Geldrückgabeschacht lediglich verbeult und damit nicht groß beschädigt worden. An den Inhalt gelangten die Verursacher demnach nicht. Ein Reisender hatte die Bundespolizei am Samstag über den beschädigten Automaten informiert.

14.11.2020, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zunächst gab es keine Tatverdächtigen, auch die Hintergründe waren unklar. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung, schweren Diebstahls und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet, sagte der Sprecher.

Auf der Strecke zwischen Essen und Gelsenkirchen kam es zu Teilausfällen. Die Sperrung der Haltestelle in Gelsenkirchen-Rotthausen wurde am späten Nachmittag aufgehoben.

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