Vereinsheim des Tennisclubs Cappenberg: Planungen laufen weiter

dzFörderprogramm

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das gilt auch für die von der CDU vorgeschlagene Instandsetzung des Vereinsheims des Tennisclubs Cappenberg. Die Planungen laufen.

Cappenberg

, 03.10.2020, 12:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Stichtag ist der 16. Oktober. Bis dahin sind Förderanträge für den Investitionspakt Sportstättenförderung bei der Bezirksregierung zu stellen. Das ist schon knapp. Richtig eng wird es aber bei einem Blick auf die vom Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung geforderten Anlagen: ein Bau- und Raumprogramm, ein Zeit- und Finanzierungsplan, eine Kostenrechnung und entsprechende Planunterlagen - kurzum: einen kompletten Bauantrag. Für die von der CDU vorgeschlagene Instandsetzung des Tennisheims Cappenberg auf einem Grundstück des Grafen von Kanitz war diese Frist zu kurz.

Zeitlicher Vorlauf von mindestens zwei Monaten

Sie habe zwar über ihren beauftragten Architekt in der Kürze der gebotenen Zeit sämtliche erforderlichen Zahlen und Unterlagen liefern können, teilt die Verwaltung Graf von Kanitz mit. Der zum Ende der Bewerbungsfrist aber geforderte komplette Bauantrag für das Projekt bedürfe aber eines zeitlichen Vorlaufs von mindestens zwei Monaten „und war in keiner Form innerhalb weniger Tage aufstellbar“.

Tatsächlich sei das in der Kürze der Zeit kaum möglich, bestätigte Kämmerin Sylvia Engemann bereits im Hauptausschuss. Dasselbe wiederholte sie im Stadtrat. Damit verpasst das Tennisheim zwar den Einzug in die erste Förderrunde, in der mit einer kompletten Kostenübernahme zu rechnen ist. Die Chancen für eine Förderung im Jahr 2021 sind aber noch da. Da gibt es Immerhin noch eine 90-Prozent-Förderung.

Anträge müssen zum 15. Januar vorliegen

Auch dafür müssen Planer schon jetzt mit Hochdruck arbeiten: „Für das Programmjahr 2021 sind die Anträge bis zum 15. Januar 2021 an die zuständige Bezirksregierung zu richten“, teilt die Landesregierung mit.

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Die erhoffte Finanzspritze soll nicht nur den Mitgliedern des Tennisclubs helfen, sondern auch der Wirtschaft: „Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sollen Wohlstand und Beschäftigung gesichert und mit Investitionen in Sportstätten die Zukunftsfähigkeit der kommunalen Infrastruktur gestärkt werden“, heißt es in der Präambel des Mitte Juli 2020 aufgelegten Förderprogramms.

Die CDU in Selm hatte am 21. September den Antrag gestellt, auch das Cappenberger Projekt aufzunehmen auf die Antragsliste. Dort standen bereits zwei Vorhaben, die die Stadt bereits vorbereitet hatte: die Sanierung der Turnhalle Grundschule auf den Äckern für 500.000 Euro und die Sanierung der Heizungsanlage der Umkleide auf dem Sportplatz in Bork für 80.000 Euro.

Auch Rasenplatz Bork kommt auf die neue Liste

Die Kosten für die Sanierung des Vereinsheims des TC Cappenberg liegen nach ersten Schätzungen bei 500.00 Euro. „Im Dezember werden wir eine neue Prioritätenliste vorstellen“, sagt Sylvia Engemann. Eine weitere Maßnahme darauf soll der Rasensportplatz in Bork sein.

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