Verdi beklagt fehlenden Schutz von Kita-Erzieherinnen

Nach der Ausweitung des Notbetreuungsanspruchs hat die Gewerkschaft Verdi fehlenden Schutz von Erzieherinnen in Kindertagesstätten bemängelt. Die Gewerkschaft forderte am Dienstag Schutzmaterial für die Einrichtungen.

24.03.2020, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung. Foto: Ina Fassbender/dpa/Archivbild/Symbolbild

Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung. Foto: Ina Fassbender/dpa/Archivbild/Symbolbild

„Aus einzelnen Einrichtungen wird uns berichtet, dass nach der Ausweitung des Erlasses in den Kitas der Andrang so groß ist, dass es fast dem Normalbetrieb gleicht“, erklärte Verdi-Fachbereichsleiterin Sabine Uhlenkott. Die Bildung kleiner Gruppen und die Vermeidung des Einsatzes von gesundheitlich gefährdeten Beschäftigten werde damit unmöglich gemacht. „Aus vielen Einrichtungen erhalten wir die Nachricht, dass es keinerlei Schutzmaterial gibt, nicht einmal Schutzmasken, geschweige denn ausreichend Desinfektionsmittel“, so Uhlenkott weiter.

Die Gewerkschafterin betonte, dass das Kita-Personal in dieser außergewöhnlichen Situation bereit sei, einen solidarischen Beitrag zu leisten. Allerdings müssten sowohl die Beschäftigten, als auch die betreuten Kinder geschützt werden, damit die Maßnahmen wirken könnten und die Ausbreitung des Virus verlangsamt werde.

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