Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bekommt mehr Geld

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen soll für ihre Arbeit mehr Geld vom Land bekommen. In den kommenden fünf Jahren will die Landesregierung insgesamt mehr als 110 Millionen Euro bereitstellen, wie Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Donnerstag mitteilte. Im kommenden Jahr soll die Verbraucherzentrale mehr als 21 Millionen Euro erhalten, das wären 4,5 Millionen Euro mehr als 2020. Der Landtag muss das Geld noch freigeben. Das Landeshaushalt für 2021 soll in der übernächsten Woche verabschiedet werden.

03.12.2020, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ursula Heinen-Esser (CDU), Verbraucherschutzministerin in Nordrhein-Westfalen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Ursula Heinen-Esser (CDU), Verbraucherschutzministerin in Nordrhein-Westfalen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

„Die derzeit 61 Beratungsstellen sichern ein flächendeckendes Beratungsangebot, das einmalig ist in der Bundesrepublik“, sagte Heinen-Esser. Kein anderes Bundesland unterstütze den Verbraucherschutz finanziell so stark wie Nordrhein-Westfalen. „Mit der geplanten Erhöhung wollen wir die Verbraucherzentrale zukunftsfähig aufstellen.“

Jedes Jahr wenden sich in Nordrhein-Westfalen rund 850 000 Ratsuchende an die Verbraucherzentrale. Das Angebot reicht von aktuellen Informationen über persönliche Beratung bis hin zur Rechtsberatung und -vertretung. Die Erhöhung der Landesmittel sei „ein starkes Signal der Landesregierung“ für den Verbraucherschutz, sagte Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski.

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