VDV: Fairen Umgang mit Profis beim Thema Gehaltsverzicht

Die Spielergewerkschaft VDV hat die Fußball-Clubs in der Debatte um Gehaltsverzicht in der Corona-Krise zu einem respektvollen und fairen Umgang mit ihren Profis aufgerufen. „Die Profis haben einen Anspruch auf ihre vertraglich zugesicherten Leistungen. Daher darf es nicht sein, dass einzelne Clubs Druck auf die Spieler ausüben und mit Sanktionen drohen. Insbesondere dürfen Spieler nicht öffentlich an den Pranger gestellt werden. Als Spielergewerkschaft erwarten wir eine vertrauliche und seriöse Handhabung dieser Problematik“, sagte VDV-Vizepräsident Carsten Ramelow am Mittwoch.

18.11.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Logos der Spielergewerkschaft VDV spiegeln sich im Hallenboden. Foto: David Inderlied/dpa/archiv

Die Logos der Spielergewerkschaft VDV spiegeln sich im Hallenboden. Foto: David Inderlied/dpa/archiv

Gleichwohl äußerte der ehemalige Nationalspieler Verständnis für von finanziellen Einbußen betroffene Vereine, die mit ihren Spielern über einen Gehalts-Teilverzicht verhandeln. „Uns ist die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Clubs bewusst. In zahlreichen Telefonaten und Videokonferenzen mit Profis beantworten wir dazu Fragen und geben wertvolle arbeitsrechtliche Hinweise“, sagte Ramelow.

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