Unwetter in NRW sorgen für umgekippte Bäume und zwei Blitzeinschläge

Unwetter

Einsätze auf Autobahnen, ein Dachstuhlbrand und zahlreiche umgestürzte Bäume: Die Feuerwehr hatte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einiges zu tun - der Grund: das Wüten von Unwettern.

Düsseldorf

18.06.2020, 05:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Unwetter haben in der Nacht in Teilen NRWs für einige Schäden gesorgt.

Unwetter haben in der Nacht in Teilen NRWs für einige Schäden gesorgt. © picture alliance/dpa

Gewitter mit Starkregen haben in Teilen Nordrhein-Westfalens am Mittwochabend für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Düsseldorf waren Einsatzkräfte vor allem wegen vollgelaufener Keller gefordert. Die Leitstelle der Landeshauptstadt registrierte bis zum späten Abend rund 150 unwetterbedingte Einsätze, wie die Feuerwehr mitteilte. Der entstandene Schaden sei jedoch „in Grenzen“ geblieben - es gab keine Verletzten, hieß es.

In Mönchengladbach rückte die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume, losen Ästen und beschädigten Telefonleitungen aus. Im Stadtteil Neuwerk war ein Baum auf ein parkendes Auto gekippt. Niemand wurde verletzt. Auch auf den Autobahnen 52 und 44 war die Feuerwehr wegen des Unwetters im Einsatz. Auch Bonn wurde von dem Gewitter getroffen.

Blitzeinschläge in die Dächer von zwei Mehrfamilienhäusern verliefen allerdings glimpflich. Bei einem Einschlag konnte die Feuerwehr einen Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle bringen, bei einem anderen sicherten Rettungskräfte einen zerborstenen Schornstein. Insgesamt gingen bei der Leitstelle fast 100 Notrufe ein, wie die Feuerwehr mitteilte. Am Abend schwächten sich die Gewitter laut dem Deutschen Wetterdienst ab. Unwetterwarnungen in Nordrhein-Westfalen wurden zunächst aufgehoben. In der Nacht seien jedoch noch weitere Gewitter und Starkregen möglich, hieß es.

Schauer und Gewitter bleiben

Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter in NRW ungemütlich. Mit Schauern, Starkregen und lokalen Gewittern rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Tagesverlauf. Demnach startet der Donnerstag mit etwas Niederschlag, der sich nach Nordosten verlagert. Dort soll es dann auch gewittern und teilweise heftige Regenfälle geben. Im Südwesten des Landes lockere es sich etwas auf, doch auch hier könnten am Nachmittag einzelne Schauer und Gewitter aufziehen. Die Temperaturen liegen zwischen 19 und 24 Grad. In der Nacht zu Freitag soll sich die Wetterlage allmählich beruhigen. „Es wird so langsam etwas schöner“, sagte eine DWD-Meteorologin mit Blick auf das Wochenende.

Am Freitag rechnet der Wetterdienst noch einmal mit Schauern bei Höchstwerten von 23 Grad und schwachem Wind. Samstag und Sonntag soll es größtenteils trocken und wolkig bleiben bei Temperaturen bis 25 Grad.

dpa

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