Unis in Bochum, Hamburg und Gießen bauen Corona-Archiv auf

Mit einem Corona-Archiv wollen die Universitäten in Bochum, Hamburg und Gießen ein digitales Gedächtnis der Pandemie erstellen. Die Forscher rufen dazu auf, persönliche Erinnerungen und Fundstücke aus dem Alltag zu der Krise online hochzuladen. Gesucht werden Bilder, O-Töne und Videos. Damit sollen die Erfahrungen zu Kontaktverboten, Ausgangsbeschränkungen oder Ansteckungsrisiken für die Zukunft erhalten bleiben, wie die Unis am Freitag mitteilten.

27.03.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

„So schnell diese Zeitzeugnisse kommen, so schnell können sie auch wieder verschwinden. Unsere Hoffnung ist, dass wir mit dem Projekt die diversen Stimmen in dieser Krisenzeit langfristig dokumentieren können“, erklärte Benjamin Roers von der Universität Gießen.

Prof. Thorsten Logge von der Uni Hamburg betonte: „Wir wissen, wie ungleich und sozial bedingt die Überlieferung der Vergangenheit häufig ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir schon heute damit beginnen, die diversen Erfahrungen rund um Corona zu sammeln und zu archivieren.“

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