Teilevakuierung der Bonner Uniklinik: Bombe entschärft

Ausgerechnet auf dem Gelände der Bonner Uniklinik wurde am Mittwoch eine Weltkriegsbombe entdeckt. Die Teilevakuierung des Gebäudes erforderte gerade in Corona-Zeiten einigen Aufwand.

02.04.2020, 00:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr-Sperrzone. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

Feuerwehr-Sperrzone. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

Die Bonner Uniklinik musste am Donnerstag 200 Patienten wegen einer Bombenentschärfung verlegen - in Corona-Zeiten keine ganz einfache Übung. Unter den Patienten befanden sich auch elf Corona-Kranke, die zum Teil auf der Intensivstation versorgt wurden. Die meisten Patienten wurden in anderen Teilen der Uniklinik untergebracht, einige in andere Krankenhäuser verlegt. Die Entschärfung der Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgte am Nachmittag. „Alle Sperrungen sind aufgehoben“, sagte anschließend ein Sprecher der Stadt. Auch knapp 1200 Anwohner hatten ihre Häuser verlassen müssen.

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