Unfälle und volle Straßen: Staus im Berufsverkehr

Autofahrer in Nordrhein-Westfalen müssen am Mittwochmorgen mehr Zeit einplanen. Durch Unfälle und viel Verkehr kommt es zu Staus und Sperrungen.

11.03.2020, 07:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf den Straßen Nordrhein-Westfalens ist am Mittwochmorgen Geduld gefragt gewesen: Wegen mehrerer Unfälle und vielen Autos auf den Straßen staute sich der Verkehr zeitweise um rund 290 Kilometer, wie der WDR-Staumelder anzeigte.

Auf der Autobahn 40 zwischen Bochum und Essen mussten die Autofahrer etwa 45 Minuten mehr einplanen. Dort wurden bei einem Unfall eine Frau (42), ihre Tochter (15) und ihr Sohn (20) verletzt. Die Mutter war mit dem Wagen ins Schleudern geraten. Die Autobahn war für kurze Zeit voll gesperrt. Um 8 Uhr morgens staute sich der Berufsverkehr bereits auf zehn Kilometern. Auch auf der Autobahn 46 mussten die Pendler warten: Bei Wuppertal staute sich der Verkehr Richtung Düsseldorf auf 15 Kilometern.

Auch innerhalb der Städte war am Mittwochmorgen viel los. Wegen eines Unfalls war der für den Berufsverkehr wichtige Rheinufertunnel in Düsseldorf in Richtung Süden für mehrere Stunden gesperrt. Eine schwangere Autofahrerin sei bei dem Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden und musste durch die Feuerwehr befreit werden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Laut Polizei wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Andere Fahrzeuge waren demnach nicht beteiligt. Durch die Sperrung kam es zu Staus in der Innenstadt. Nach Angaben des Landesbetriebs Straßen.NRW mussten sich Autofahrer auf eine Verspätung von 45 Minuten einstellen.

Weitere Meldungen