Unbekannte deponieren illegal Müll am Cappenberger Dorfplatz

Abfallentsorgung

Achtlos weggeworfene Plastiksäcke voller Baumaterial und Stoffreste wurden vergangene Woche in Cappenberg entdeckt. Wegen der Corona-Krise bleiben Details allerdings vorerst ungeklärt.

Selm

, 17.03.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unbekannte deponierten ihren Müll hinter den Glascontainern in Cappenberg.

Unbekannte deponierten ihren Müll hinter den Glascontainern in Cappenberg. © Günther Goldstein

Unbekannte hinterließen in Cappenberg vergangene Woche hinter den Glascontainern am Dorfplatz mehrere Müllsäcke.

Holzspäne, Autoreifen und Kleiderlumpen wurden achtlos hinter den Containern am Straßenrand versteckt.

Details zum Fall bleiben durch vorrangige Corona-Pandemie ungeklärt

Was und wer dahintersteckt bleibt vorerst ungeklärt. „In Zeiten von Corona sind sowohl die Stadtwerke, als auch die Stadtverwaltung ausgelastet und können sich zeitnah erstmal nicht mit detaillierteren Auskünften zu dem Fall beschäftigen“, erklärt Stadtsprecher Malte Woesmann.

Wohin mit dem Abfall nach Schließung des Wertstoffhofes?

Durch die Schließung des Wertstoffhofes bleibt die Frage offen, wohin nun mit dem Abfall. Zu einer Beantwortung dieser Frage fehlte in der Stadtverwaltung allerdings durch die Coronakrise die nötige Kapazität.

Auf unzulässige Abfallentsorgung folgen kostspielige Konsequenzen

Auf der Website des Bußgeldkatalogs und Bußgeldrechners 2020 zeigt sich, was eine solche gesetzwidrige Müllentsorgung für Bußgelder nach sich ziehen kann.

In Nordrhein-Westfalen muss man schon bei dem achtlosen Wegschmeißen von Pappbechern oder Taschentüchern 10 bis 25 Euro zahlen. Die Entsorgung alter Autoreifen kostet 80 bis 510 Euro Strafe. Sperriger Abfall mit schadstoffhaltigen Bestandteilen wird mit bis zu 2500 Euro bestraft.

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