Umgekippte Bäume und Starkregen: Unwetter in Teilen von NRW

Gewitter mit Starkregen haben in Teilen Nordrhein-Westfalens am Mittwochabend für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Düsseldorf waren Einsatzkräfte vor allem wegen vollgelaufener Keller gefordert. Die Leitstelle der Landeshauptstadt registrierte bis zum späten Abend rund 150 unwetterbedingte Einsätze, wie die Feuerwehr mitteilte. Der entstandene Schaden sei jedoch „in Grenzen“ geblieben - es gab keine Verletzten, hieß es.

18.06.2020, 05:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Fahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

Ein Fahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

In Mönchengladbach rückte die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume, losen Ästen und beschädigten Telefonleitungen aus. Im Stadtteil Neuwerk war ein Baum auf ein parkendes Auto gekippt. Niemand wurde verletzt. Auch auf den Autobahnen 52 und 44 war die Feuerwehr wegen des Unwetters im Einsatz.

Auch Bonn wurde von dem Gewitter getroffen. Blitzeinschläge in die Dächer von zwei Mehrfamilienhäusern verliefen allerdings glimpflich. Bei einem Einschlag konnte die Feuerwehr einen Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle bringen, bei einem anderen sicherten Rettungskräfte einen zerborstenen Schornstein. Insgesamt gingen bei der Leitstelle fast 100 Notrufe ein, wie die Feuerwehr mitteilte.

Am Abend schwächten sich die Gewitter laut dem Deutschen Wetterdienst ab. Unwetterwarnungen in Nordrhein-Westfalen wurden zunächst aufgehoben. In der Nacht seien jedoch noch weitere Gewitter und Starkregen möglich, hieß es.

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