Trinkwasserversorgung an der Ruhr trotz Dürre gesichert

Die Trinkwasserversorgung der rund 4,5 Millionen Menschen an der Ruhr ist dank der Talsperren im Sauerland trotz der Dürre der vergangenen drei Jahre sicher. „Es gibt keinen Trinkwassermangel“, versicherte der Chef des Ruhrverbandes, Prof. Norbert Jardin, am Freitag in Essen. „Aber wir warten händeringend auf Niederschlag.“ Die Region verzeichne nun das zwölfte zu trockene Jahr in Folge. Die Qualität des Ruhrwassers sei sehr gut. Hervorragend angenommen werde auch das Badeangebot in der Ruhr in Essen. Drei weitere Kommunen - Bochum, Witten und Mülheim - hätten Interesse angemeldet, Badestellen einzurichten.

18.09.2020, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dank des starken Regens im Februar seien die Talsperren voll gewesen. Nun gäben sie kontinuierlich Wasser ab. Ohne die Talsperrenspeicher wäre die Ruhr teils schon Mitte Juli trockengefallen, sagte Jardin.

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