Trainer Bosz bezeichnet Foul an Palacios als „Wahnsinn“

Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hat das folgenschwere Foul am argentinischen Nationalspieler Exequiel Palacios als „Wahnsinn“ bezeichnet. „Ich habe die Bilder in der Zeitlupe gesehen. Romero hatte noch zwei Meter Zeit, um seine ausgestreckten Knie wieder nach unten zu drücken. Dafür habe ich zu lange Fußball gespielt: Wenn man einen verletzen will, dann kann man das auf diese Weise machen“, sagte der Niederländer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch).

18.11.2020, 12:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leverkusens Trainer Peter Bosz steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archiv

Leverkusens Trainer Peter Bosz steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archiv

Der 22-jährige Palacios, der seit Januar für Leverkusen spielt, erlitt im WM-Qualifikationsspiel Argentiniens gegen Paraguay (1:1) nach einem harten Einsteigen von Angel Romero eine Querfortsatzfraktur im Lendenwirbelbereich. Palacios wird Bayer voraussichtlich drei Monate nicht zur Verfügung stehen.

Auch die Rückkehr von Charles Aranguiz, der nach Länderspielen mit Chile über Achillessehnenproblemen klagt, ist ungewiss. Nicht zur Verfügung steht zurzeit auch der kolumbianische Neuzugang Santiago Arias, der sich ebenfalls in der WM-Qualifikation verletzt hatte. „Schritt für Schritt“ wird beim Bundesliga-Vierten laut Bosz der zuletzt verletzte Neuzugang Patrik Schick wieder an das Team herangeführt.

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