Topclubs-Hilfsaktion: „Solidarität kein Lippenbekenntnis“

Für die 20-Millionen-Hilfsaktion der vier deutschen Champions-League-Teilnehmer Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen zur Bewältigung der Corona-Krise im deutschen Profi-Fußball gibt es positive Resonanz. „Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist. Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Clubs“, erklärte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Donnerstag in einer Mitteilung.

26.03.2020, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

„In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die stärkeren Schultern die schwächeren Schultern stützen. Damit wollen wir auch zeigen, dass der Fußball gerade jetzt zusammensteht“, erklärte Bayerns Vorstandschef Karlheinz Rummenigge.

„Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Clubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können“, erklärte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

„Bei aller Rivalität zwischen den Vereinen ist es jetzt wichtig, dass wir uns gegenseitig helfen“, sagte Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04.

Oliver Mintzlaff, der Geschäftsführer von RB Leipzig, stellte fest: „Wir sind in guten und konstruktiven Gesprächen mit Bayern, Dortmund und Leverkusen übereingekommen, dass wir trotz der schwierigen Situation für jeden einzelnen Verein einen Beitrag leisten wollen für die Clubs, die es noch härter als uns getroffen hat und treffen wird.“

Weitere Meldungen