Tönnies schlachtet zum Auftakt etwa 8000 Schweine

Der Fleischverarbeiter Tönnies hat am Tag der Wiederaufnahme des Schlachtbetriebs in Rheda-Wiedenbrück etwa 8000 Schweine geschlachtet. „Das ist das Maximale, was eine Schicht schaffen kann“, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

16.07.2020, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Tiertransporter, der zuvor Schweine angeliefert hat, fährt vom Werksgelände der Firma Tönnies. Foto: Guido Kirchner/dpa

Ein Tiertransporter, der zuvor Schweine angeliefert hat, fährt vom Werksgelände der Firma Tönnies. Foto: Guido Kirchner/dpa

Tönnies schlachtet am Hauptsitz in Ostwestfalen im Normalbetrieb pro Tag je nach Marktlage zwischen 20 000 und 25 000 Schweine. 30 000 sind von den Behörden genehmigt. Durch den Produktionsstopp in Deutschlands größtem Schlachtbetrieb nach einem Corona-Ausbruch hatte sich ein Stau bei den Schweinemästern gebildet.

Die Schlachtungen hätten am frühen Donnerstagmorgen unter den von den Behörden genehmigten Hygiene-Bedingungen begonnen, sagte der Sprecher. Für den nächsten Produktionsschritt, die Zerlegung der Schweine, haben die Behörden aber noch kein grünes Licht gegeben. Experten und Gutachter waren dazu am Donnerstag im Werk unterwegs, um sich die Bedingungen anzuschauen. Ein Ergebnis war zunächst nicht bekannt. „Wir veröffentlichen keine Zwischenergebnisse“, sagte der Sprecher des Kreises Gütersloh, Jan Focken.

Am Mittwoch hatten die Behörden ein seit Mitte Juni geltendes Schlachtverbot aufgehoben. Am Freitag soll ein Probelauf bei der Zerlegung unter Aufsicht der Behörden starten.

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