Tödlicher Brand in Sauna-Club: Sechs Jahre Haft

Bei einem Brand in einem FKK-Sauna-Club stirbt ein Gast. Das Gericht verurteilt den mutmaßlichen Brandstifter zu sechs Jahren Haft. Er soll sich über die Dienstleistungen der Frauen in dem bordellähnlichen Betrieb geärgert haben.

06.07.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Copyright: pixabay.com/Decker & Böse Rechtsanwaltsgesel/obs/Symbolbild

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Copyright: pixabay.com/Decker & Böse Rechtsanwaltsgesel/obs/Symbolbild

Nach einem Feuer mit einem Toten in einem Sauna-Club in Hamminkeln hat das Duisburger Landgericht am Montag den mutmaßlichen Brandstifter verurteilt. Der 43-jährige Mann aus Voerde wurde wegen Brandstiftung mit Todesfolge mit sechs Jahren Haft bestraft. Die Richter sind davon überzeugt, dass der Angeklagte das Feuer aus Verärgerung über die Dienstleistungen der in dem bordellähnlichen Betrieb arbeitenden Frauen gelegt hatte.

Bei dem Brand war ein 64-jähriger Mann aus den Niederlanden, der sich als Gast in dem Haus aufhielt, ums Leben gekommen. Der Angeklagte hatte im Prozess angegeben, dass er sich an die Tat überhaupt nicht erinnern könne.

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