Tendenz Richtung Start: Kölner Haie sehen sich auf gutem Weg

Die Kölner Haie sehen sich im Hinblick auf eine Teilnahme an einer möglichen DEL-Saison „grundsätzlich auf einem guten Weg“. Geschäftsführer Philipp Walter konnte am Montag aber noch nicht sagen, ob es für einen Saisonstart des achtmaligen deutschen Meisters reicht. Am Donnerstag wollen die 14 Clubs der Deutschen Eishockey Liga entscheiden, ob sie in diesem Jahr trotz der Coronakrise und des aktuellen Verbots von Zuschauern doch noch mit einer Spielzeit beginnen wollen.

16.11.2020, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Tendenz geht derzeit klar in Richtung Saisonstart. Unklar ist noch, ob alle 14 Teams an den Start gehen können. Neben Straubing, Augsburg und Iserlohn gelten vor allem auch die Haie noch als Wackelkandidat. Walter wies darauf hin, dass auch eine Entscheidung für eine Saison in diesem Winter ein Risiko für viele darstelle. „Es bleibt natürlich ein Wagnis. Eine risikoarme Saison wird es sicherlich für keinen Club aus der DEL“, sagte Walter der Deutschen Presse-Agentur.

Für die Haie, die mit über 13 000 Fans den höchsten Zuschauerschnitt aller deutschen Sportclubs außerhalb der Fußballligen haben, ist der aktuelle Verzicht auf Publikum besonders hart. Um eine Etatlücke von einer Million Euro zu schließen, will der Club 100 000 imaginäre Eintrittskarten für jeweils zehn Euro verkaufen. „Vor allem bei der Ticketaktion sieht es wirklich sehr gut aus“, bestätigte Walter. Bis Montag waren 95 000 Karten verkauft.

Weitere Meldungen