Täter sprengen Geldautomaten und fliehen unerkannt

Unbekannte Täter haben am frühen Dienstagmorgen einen Geldautomaten in einem Wohn- und Geschäftshaus in Ratingen (Kreis Mettmann) gesprengt. „Durch die Wucht der Explosion wurden Fenster- und Fassadenteile bis zu 20 Meter weit auf die gegenüberliegende Straße geschleudert“, teilte die Feuerwehr mit. Die Geschäftsräume seien stark beschädigt worden, Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.

16.06.2020, 09:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Zeugen bemerkten laut Polizei wie zwei Männer das Erdgeschoss des Gebäudes fluchtartig verließen, zu einem dritten Tatverdächtigen in ein Auto stiegen und dann mit hoher Geschwindigkeit Richtung Autobahn 3 verschwanden. Die Fahndung nach ihnen, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb am Morgen erfolglos. Ob die Täter Beute machten war zunächst unbekannt, ebenso die Höhe des Sachschadens.

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