Tägliche Bestandskontrolle in Kliniken nach Masken-Diebstahl

Trotz des Diebstahls von 50 000 Atemschutzmasken in Kölner Kliniken drohen dort keine akuten Engpässe. Der Diebstahl stelle keine Gefährdung der medizinische Versorgung dar, sagte der Stadtsprecher am Dienstag. Das Fehlen der Schutzartikel aus einem Lager war am Montag bemerkt worden.

18.03.2020, 06:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt habe nun alle Krankenhäuser angewiesen, täglich den Bestand zu kontrollieren. Momentan werde nur eine kleine Zahl von Patienten wegen des Coronavirus in Krankenhäusern behandelt, es seien genug Atemschutzmasken auf Lager. Dennoch sei in den Krankenhäusern in Zukunft zumindest mit „temporären Engpässen“ zu rechnen.

Wie eine Kliniksprecherin sagte, sollen die Krankenhäuser ihre Lagerbestände zudem besser gegen Diebstahl sichern. Sie hatte am Montag von einer „neuen Qualität des Diebstahls“ gesprochen: „Wir reden hier über Artikel, die normalerweise einen Wert im Cent-Bereich haben, aber offensichtlich gibt es jetzt einen Markt dafür.“

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