Stahlhändler Klöckner streicht Jahresprognose wegen Corona

Der Stahlhändler Klöckner & Co streicht wegen der Corona-Krise die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der vor gut zwei Wochen abgegebene Ausblick sei nicht mehr aufrecht zu erhalten, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Duisburg mit. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf Klöckner ließen sich derzeit nicht verlässlich beziffern, hieß es weiter.

25.03.2020, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zentrale von Klöckner & Co in Duisburg. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Die Zentrale von Klöckner & Co in Duisburg. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Für das erste Quartal 2020 rechnet Klöckner mit einem um Sondereffekte bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) am unteren Ende der veröffentlichten Prognose von 20 bis 30 Millionen Euro.

Der Stahlkonzern verwies in seiner Mitteilung zudem darauf, dass er über erhebliche Liquiditätsreserven verfüge, um die Krise zu meistern. Zudem habe das Management mit umfangreichen Maßnahmen reagiert, dazu zähle unter anderem auch Kurzarbeit.

Weitere Meldungen