Stadt und Polizei kontrollierten verstärkt an Haltestellen und Treffpunkten

dzKontrollen des Ordnungsamts

Phantom-Sim-Jü-Wochenende und schulfreier Dienstag veranlassten die Stadt zu mehr Kontrollen der Einhaltung der Corona-Regeln. Was dabei herauskam, hat uns Wernes Ordnungsamtsleiterin erklärt.

Werne

, 28.10.2020, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ordnungsamt der Stadt, Polizei, Sicherheitsdienst und Streetworker haben über das verlängerte Phantom-Sim-Jü-Wochenende verstärkt in der Werner Innenstadt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Der Grund: Man befürchtete, dass sich die Menschen der Tradition wegen trotz abgesagter Kirmes in größeren Gruppen treffen könnten und dass dies darüber hinaus gerade am schulfreien Dienstag für Jugendliche gelten könnte.

Tatsächlich konnte Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens auf Anfrage unserer Redaktion am Mittwoch (28. Oktober) ein für die Stadt zufriedenstellendes Fazit ziehen: „Der Montag und Dienstag waren ruhiger als in den Wochen zuvor“, so Mertens. Es habe an den beiden Tagen keinen einzigen Verstoß gegeben, wegen dem man ein Bußgeld habe aussprechen müssen.

Kaum Zeit zum Durchatmen

Dort, wo es typischerweise Ansammlungen von Jugendlichen gibt - etwa am Busbahnhof oder rund um das Jugendzentrum - sei im Prinzip nichts los gewesen. Und auch in Sachen Maskenpflicht scheinen sich die Werner zuletzt überwiegend vorbildlich verhalten zu haben. Inzwischen kenne wohl auch jeder die geltenden Regeln, so Mertens weiter.

Zeit zum Durchatmen bleibt dennoch kaum. Denn nachdem sich Bund und Länder am Mittwoch (28. Oktober) auf einen zweiten Lockdown geeinigt haben, der unter anderem eine Schließung der Gastronomiebetriebe vorsieht, muss sich auch die Stadt Werne auf die neuen Bedingungen einstellen.

So sei es beispielsweise durchaus vorstellbar, dass das Ordnungsamt personell wieder aufgestockt wird, erklärte Mertens. Im März war das kontrollierende Personal zeitweise auf gut 50 Personen aufgestockt worden. Aktuell gibt es 5.

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