Stadt Lünen kontrolliert Sperrstunde: Ein Betrieb war wieder auffällig

Kontrolle

Mit umfangreichen außerordentlichen Kontrollen hat das Ordnungsamt der Stadt Lünen am Wochenende gastronomische Einrichtungen überprüft. Ein Betrieb war nicht zum ersten Mal auffällig,

Lünen

, 26.10.2020, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadt Lünen hat am Wochenende die Sperrstunde kontrolliert (Symbolbild).

Die Stadt Lünen hat am Wochenende die Sperrstunde kontrolliert (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Die Stadt Lünen hat am Wochenende die Sperrstunde kontrolliert. Die Verordnung verbietet auch den Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice. Wie die Pressestelle der Stadt Lünen mitteilt, waren am späten Freitag- und Samstagabend (23. und 24. Oktober) die Mitarbeiter der Behörde in Lünen unterwegs. Schwerpunkte waren in der Innenstadt, in Brambauer sowie in Lünen-Nord. Insbesondere kontrollierten sie, ob die Gastronominnen und Gastronomen die Sperrstunde einhielten und ob Betreiberinnen und Betreiber von Kiosken oder Tankstellen das Verkaufsverbot für Alkohol beachteten.

„Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW verbietet den Betrieb gastronomischer Einrichtungen und den Verkauf alkoholischer Getränke zwischen 23 und 6 Uhr“, erläutert die Stadt. Die Stadtverwaltung macht außerdem darauf aufmerksam, dass auch ein Außer-Haus-Verkauf, ein Lieferservice oder die Abholung von Speisen und Getränken am Auto-Schalter in der Sperrzeit nicht zulässig sind. Das bekräftige auch eine Klarstellung des Landesgesundheitsministeriums, die der Kreis Unna bereits in der vergangenen Woche an die Kreiskommunen weitergeleitet hatte.

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Überwiegend positives Fazit

Die Kontrolleure des städtischen Ordnungsamts zogen am Montag ein weitgehend positives Fazit des Wochenendes. Die meisten Gastronominnen und Gastronomen hielten sich an die Sperrzeit. In Einzelfällen seien Betreiberinnen und Betreiber gastronomischer Einrichtungen angesprochen und ermahnt worden, ihren Betrieb zu schließen. Dem seien die Angesprochenen ausnahmslos nachgekommen.

In einem Fall wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da der Betrieb nicht zum ersten Mal auffällig geworden war.

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