St.-Marien-Hospital: Klinikum beschränkt Besucherzahl wegen Coronavirus

Vorsichtsmaßnahme

Ab sofort gilt im St.-Marien-Krankenhaus nur noch eingeschränkte Besuchserlaubnis. Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen aufgrund des Coronavirus wurde diese Entscheidung getroffen.

Lünen

, 04.03.2020, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
 Das Marienhospital lässt pro Tag nur noch einen Besucher für die Patienten zu.

Das Marienhospital lässt pro Tag nur noch einen Besucher für die Patienten zu. © Archiv

In dieser Woche gab es eine Konferenz, zu der der Kreis die Vertreter der Krankenhäuser im Kreis Unna eingeladen hatte. „Bislang gibt es im Kreis den einen Verdachtsfall einer Frau aus Unna, die sich aber in häuslicher Quarantäne befindet“, so Axel Weinand von der Geschäftsführung des Lüner St.-Marien-Hospitals.

Besuchsverkehr wegen Coronavirus eingeschränkt

Dabei einigte man sich darauf, ab sofort den Besuchsverkehr einzuschränken. Weinand: „Wir werden darüber im Eingangsbereich informieren und auch Flyer verteilen.“ Für die Entscheidung gibt es drei Gründe. Zum einen wolle man mehr Ruhe in den Krankenhausbetrieb bringen.

Außerdem verspreche man sich von dieser Vorsichtsmaßnahme auch den Ausbruch des Virus zu verlangsamen.

Und man erreicht so auch, dass weniger Schutzausrüstung benötigt wird. Denn auf der Intensivstation und auch bei isolationspflichtigen Patienten bekommen die Besucher entsprechende Kleidung. Nun gibt es pro Patient und Tag auch nur eine Schutzausrüstung, weil nur ein Besucher zugelassen wird.

Nur die nächsten Angehörigen

In der Regel werden das, so Weinand, die nächsten Angehörigen sein. Bei Patienten, die mehrere Tage im Krankenhaus liegen, und von ihren Angehörigen ins Krankenhaus begleitet werden, werde man diese über die neue Regelung informieren. Sollte man auf den Stationen dann mehrere Besucher für einen Patienten antreffen, werde man sie freundlich bitten, zu gehen.

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