„Spiegel“: Strengere Regeln für Shisha-Bars in NRW

18.09.2020, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rauch steigt in einer Shisha-Bar aus einer Wasserpfeife. Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild

Rauch steigt in einer Shisha-Bar aus einer Wasserpfeife. Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild

Die Landesregierung will Shisha-Bars in NRW laut einem „Spiegel“-Bericht verpflichten, ihre Angestellten und Gäste besser vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen zu schützen. Kommende Woche solle ein Erlass ergehen, nach dem die Betreiber den Wert von 35 Milligramm Kohlenmonoxid (CO) pro Kubikmeter Luft nicht überschreiten sollen. Die Bar-Betreiber müssen dafür leistungsfähige Lüftungsanlagen einbauen. Abluft und Rauchgase müssten über das Dach der Bar „mit einer Geschwindigkeit von mindestens sieben Metern pro Sekunde abgeleitet“ werden, zitierte der „Spiegel“ am Freitag aus dem Erlass. Die Wirte seien zudem verpflichtet, Kohlenmonoxidmelder mit Speicherfunktion zu installieren und Warnschilder am Eingang anzubringen.

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