Spenden gesucht: Lüner Familie organisiert Halloween-Grusel der Extraklasse

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Wandelnde Zombies und kichernde Hexen gehören ganz klar in die dunkle Jahreszeit. Familie Hahn aus Brambauer aber hat die Corona-Zeit genutzt, um sich jetzt schon darauf vorzubereiten.

Brambauer

, 04.06.2020, 14:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus der sonst so idyllischen Gartenhütte der Familie Hahn soll im Herbst per Videoprojektion ein blutverschmierter Zombie wanken, Handabdrücke an den Fensterscheiben hinterlassend. In einer eigentlich verwunschenen Ecke des Gartens wird ein Kettensägenmann lauern. Dazu gibt´s Gruselklänge und Lichteffekte.

Der Plan ist, sich von Jahr zu Jahr zu steigern. Und deshalb denkt die sechsköpfige Familie Hahn schon jetzt an Halloween. „Corona-bedingt haben wir zuletzt viel Zeit miteinander verbracht, die wir dafür genutzt haben, unseren Herbst-Grusel zu planen“, erzählt Vater Carsten Hahn.

Und so steht schon jetzt die grobe Planung: Auf insgesamt über 100 Quadratmetern soll ein Halloween-Gruselgarten der Extraklasse entstehen. Dafür sollen Garage, Weinlaube, der Garten selbst sowie die Gartenhütte ihres Hauses am Kelmbach genutzt werden, um Nebel wabern, Feuer lodern, Hexen und Zombies wandeln, Fledermäuse fliegen und UV-Licht bestrahlte Totenköpfe erscheinen zu lassen. All das soll möglichst Szene für Szene mit dem entsprechenden Sound untermalt sein.

Jedes Jahr ein bisschen mehr

2018 dekorierte die Freizeitpark-begeisterte Familie zum ersten Mal ihr Haus: Begleitet von gruseliger Musik tanzten Geister über die Hausfassade. Im vergangenen Herbst kamen drei Mini-Projektoren zum Einsatz, die mit entsprechender Sound-Untermalung Grusel-Videos projizierten. Ein Nebel umwabertes Hexenhaus, ein wandelnder Zombie oder ein Gespensterbaum kamen auch hier schon zum Einsatz. Doch in diesem Jahr soll alles noch größer, gruseliger, effektvoller werden als zuvor.

So geschmückt lockte das Haus der Familie Hahn 2019 viele Nachbarskinder an.

So geschmückt lockte das Haus der Familie Hahn 2019 viele Nachbarskinder an. © Carsten Hahn

„Schon 2018 hab ich meinen vier Kindern versprochen, dass wir uns halloweenmäßig jedes Jahr steigern“, sagt Carsten Hahn, der gelernter Elektriker ist und als IT-Sicherheitstechniker bei Westnetz arbeitet. Spaß hat der 48-Jährige daran, die Effekte auszutüfteln. Die Kinder, zwischen 15 und 21 Jahre alt, seien große Fans des Horrorfestes im Movie Park und bereiteten sich schon jetzt auf die Rollen vor, in die sie im Oktober schlüpfen wollen. Und auch Mutter Yvonne liest sich bereits für ihre Rolle als Hexe ein, wie Tarotkarten-Legen funktioniert.

Spenden für die Spezial-Effekte

Doch je größer und effektvoller der Hahn`sche Beitrag zum Gruselfest, desto teuer ist er: „Die sich bewegenden mechanischen Hexen oder Zombies können schon mal 700 Euro kosten“, weiß Carsten Hahn. Also hat er Ende Mai eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Unter dem Titel „Halloween - Der Gruselgarten - Grusel-Gewusel im Hinterhof“ sollen nun Spenden zusammen kommen. „Jeder Euro zählt, das Ziel von 1000 Euro ist nur ein kleiner Schritt in das ‚ultimative‘ Erlebnis. Je mehr Geld wir zusammenbekommen desto grusel-wuseliger wird das ganze Event“, heißt es dort.

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