SPD: Auch Soziale Dienste gehören unter Rettungsschirm

Die SPD-Opposition im Landtag hat in der Corona-Krise finanzielle Hilfen auch für soziale Dienste gefordert. „Auch soziale Dienste gehören unter den Rettungsschirm“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags.

24.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionsvorsitzender, spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini/dpa

Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionsvorsitzender, spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini/dpa

Zugleich forderte er die Landesregierung auf, die Gebühren für Kitas und den Offenen Ganztag (OGS) auszusetzen. Viele Familien müssten monatlich 200 bis 400 Euro an Betreuungskosten zahlen. „Das ist Geld, das sie im Moment gebrauchen können.“

Kutschaty warnte Politiker, in der Krise in einen Wettbewerb gegeneinander anzutreten. „Die ist nicht die Zeit für einen Konkurrenzkampf unter Parteifreunden.“ Vielmehr müsse in dieser Zeit für die Menschen in NRW gekämpft werden. „Die Bekämpfung der Corona-Krise ist das einzige, was jetzt zählt.“

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