Sondersitzung zu Mordfall in Viersener Kita

Zum Fall einer Erzieherin, die in Viersen ein dreijähriges Kita-Kind ermordet haben soll, hat der Landtag für Donnerstag (4. Juni) eine Sondersitzung des Familienausschusses einberufen. Die Landesregierung will dazu mündlich berichten, wie am Dienstag aus der Tagesordnung hervorging. Die SPD-Fraktion hatte die Sondersitzung beantragt.

02.06.2020, 11:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Landtag tagt,. Foto: Federico Gambarini/dpa

Der Landtag tagt,. Foto: Federico Gambarini/dpa

Bei den Ermittlungen wegen Mordes gegen die 25 Jahre alte Erzieherin waren die Behörden auf Vorkommnisse in anderen Einrichtungen gestoßen, in denen die Frau vorher gearbeitet hatte. Das NRW-Familienministerium hatte das Landesjugendamt um einen Bericht gebeten.

Das Ministerium wollte klären, ob ernsthafte Frühwarnzeichen ignoriert wurden und ob die Vorfälle dem zuständigen Jugendamt nicht gemeldet und keine Anzeigen erstattet wurden.

Die dreijährige Greta war am 21. April von einem Notarzt wegen Atemstillstands aus dem Kindergarten ins Krankenhaus gebracht worden. Am 4. Mai starb das Kind dort. Rechtsmediziner fanden Spuren, die auf Gewalteinwirkung hindeuteten.

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