Solebad ausgebucht: Für Solebecken und Freibad gilt Einlassstopp

Solebad in Werne

Solebad ist ausgebucht: Sowohl für das Solebecken als auch für das Freibad gilt seit Donnerstagmittag ein Einlassstopp. In den nächsten Tagen könnte das Bad noch früher an die Kapazitätsgrenze kommen.

Werne

, 06.08.2020, 15:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine Abkühlung suchen viele Werner in diesen Tagen im Solebad Werne. Allerdings kann hier schnell ein Einlassstopp gelten aufgrund der begrenzten Besucherzahlen, die in der Corona-Krise gelten.

Eine Abkühlung suchen viele Werner in diesen Tagen im Solebad Werne. Allerdings kann hier schnell ein Einlassstopp gelten aufgrund der begrenzten Besucherzahlen, die in der Corona-Krise gelten. © Anne Schiebener (A)

Eine Abkühlung im Solebad Werne - das ist für viele Bürger das Rezept gegen die Hitze. Deshalb meldeten die Verantwortlichen des Solebads bereits am Donnerstagmittag: ausgebucht! Der Einlassstopp gilt sowohl für das Solebecken als auch für das Freibad und Familien- und Sportbecken.

War am Morgen (Stand 10.20 Uhr) zunächst nur das Solebecken ausgebucht, ist gut zwei Stunden später bereits das gesamte Solebad - inklusive Freibad - an der Kapazitätsgrenze. Und in den kommenden Tagen ist mit einem noch früheren Einlassstopp zu rechnen.

Einlassstopp im Solebad in Morgenstunden zu erwarten

„Heute sieht es sogar noch relativ entspannt aus. Aber wenn ich mir die Wetterprognosen angucke, dann werden am Wochenende noch mehr Besucher kommen“, sagt Badleiter Jürgen Thöne. Dann müssen die Besucher mit einer deutlich höheren Wartezeit rechnen. Und zwar bereits in den Morgenstunden.

Man sollte also möglichst vor 10 Uhr einen Besuch planen, rät der Badleiter. Von 11 bis 16 Uhr sei die Verweildauer der Gäste deutlich länger als in den Morgenstunden oder nach Feierabend in den Abendstunden.

Wartezeiten von mehr als einer Stunde

Wenn ein Einlassstopp gilt, dann müssen die Besucher Geduld beweisen. „Es können immer zehn Besucher ins Bad, wenn wieder zehn hinaus gehen“, erklärt Thöne. Etwa im 15-Minuten-Rhythmus erfolgt das in den Nachmittagsstunden. Wartezeiten von mehr als einer Stunde sind dann möglich.

Am Wochenende könnte es noch länger dauern, bis man ins Bad kommt, so Thöne. Die Verantwortlichen haben deshalb zusätzliches Personal abbestellt, das sich nur darum kümmert, die Besucher in der Warteschlange zu informieren.

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Auch wenn es lange dauert, bis man selbst ins Bad kommt, möchten manche Besucher dennoch warten, erzählt Thöne. Dabei haben die Verantwortlichen nun die Wegeführung so gelegt, dass die Besucher an den Fahrradständern zumindest im Schatten warten können. Bisher hätten die Besucher verständnisvoll auf die Einlassstopps reagiert, so der Badleiter weiter.

Obergrenze an Besuchern im Solebad Werne

Aufgrund der Corona-Krise gelten im Solebad Werne strikte Regeln. Dazu gehört eben auch die Obergrenze an Besuchern. Im Solebecken dürfen maximal 100 Besucher entspannen, im restlichen Badbereich - darunter im Freibad - dürfen es höchstens 350 Gäste sein. Normalerweise könne das Bad etwa 2000 Besucher fassen. „Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad tut es besonders weh, dass es eine Kapazitätsgrenze gibt“, sagt Badleiter Jürgen Thöne.

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