Skiliftbetreiber beklagen „traurigen Winter“ trotz Neuschnee

Für die Skiliftbetreiber im Sauerland gehört die noch laufende Wintersportsaison schon jetzt zu den drei schlechtesten der letzten 20 Jahre. Auch wenn der aktuelle Neuschnee Hoffnung auf einen winterlichen März mache, seien die zurückliegenden Wochen und Monate zu mild und zu stürmisch gewesen, teilte die Wintersport-Arena Sauerland am Donnerstag mit. In den wenigen kalten Phasen hätten die Niederschlagsmengen nicht ausgereicht, um dicke Schneedecken zu bilden, so die Mitteilung des Zusammenschlusses der Skigebiete im Hochsauerland, Siegerland-Wittgenstein, Olpe und dem hessischen Willingen weiter.

28.02.2020, 09:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Skifahrer sitzen auf einem Sessellift im Skigebiet Winterberg. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Skifahrer sitzen auf einem Sessellift im Skigebiet Winterberg. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Einige Skigebiete mit beschneiten Pisten konnten zwar immer wieder öffnen, es liefen aber deutlich weniger Lifte als gewöhnlich, sagte eine Sprecherin. Damit sei der bisherige Winter ähnlich „traurig“ verlaufen, wie der schneearme Winter 2006/07 mit dem Orkan Kyrill und die milde Saison 2013/14.

Erst seit dieser Woche haben Skifahrer in der Region die Chance, auch auf nennenswerten Mengen Naturschnee die Pisten hinabzufahren. Insgesamt erwarten die Skigebiete bis Freitag bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. Bei sinkenden Nachttemperaturen sollen auch noch mal die Schneekanonen eingesetzt werden. Wegen der noch andauernden niederländischen Krokusferien und der belgischen Winterferien werden zahlreiche Gäste in der Region erwartet, die sich dann an guten Wintersportbedingungen erfreuen können, sagte die Sprecherin.

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