Drama in Kölner Hotel: Mädchen (7) quetscht Fuß in Rolltreppe – „Intensivstation“ vor Ort

Unfall auf Rolltreppe

In einem Hotel in Köln hat sich ein Mädchen (7) den Fuß in einer Rolltreppe so schwer eingeklemmt, dass es vor Ort eine Stunde lang notfallmedizinisch behandelt werden musste.

Köln

24.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Siebenjährige war mehr als eine Stunde in einer Rolltreppe eingeklemmt.

Eine Siebenjährige war in Köln mehr als eine Stunde in einer Rolltreppe eingeklemmt. Sie wurde dabei sehr schwer verletzt. © dpa

Eine Siebenjährige ist in Köln mit ihrem rechten Fuß in einer Rolltreppe eingeklemmt und schwer verletzt worden. Die Rettungskräfte benötigten am Montag mehr als eine Stunde, um das Mädchen zu befreien. „Das Kind ist nicht in Lebensgefahr, aber der Fuß ist sehr schwer verletzt, er war komplett und massiv eingeklemmt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Er sprach von Frakturen und Quetschungen. Der gesamte Fuß sei in der abwärts fahrenden Rolltreppe eingeklemmt gewesen. Der Vorfall ereignete sich in einem Kölner Hotel. Bei dem Mädchen waren sein Vater und seine kleinere Schwester.

„Das war schon eine Intensivstation auf der Rolltreppe“

„Wir mussten die Stufe mit einer Flex auftrennen“, sagte der Sprecher. Gleichzeitig sei das Kind notfallmedizinisch behandelt worden. „Den Kreislauf des Kindes stabilisieren, Schmerztherapie, die Atmung sicherstellen, die Blutung versuchen zu stillen - das war schon Intensivstation auf der Rolltreppe.“

Den Blutverlust habe man schwer einschätzen können, weil der ganze Fuß eingeklemmt gewesen sei. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei übernahm die Ermittlungen.

dpa

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