Sieben-Tage-Inzidenz in Solingen von 43,3 auf 33,9 gesunken

Die für die Beurteilung des Infektionsgeschehens wichtige Kennzahl der Infektionen über mehrere Tage ist in Solingen deutlich zurückgegangen. Am Donnerstag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 33,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Vortag hatte die Zahl noch bei 43,3 gelegen. Die Stadt hatte die vergleichsweise hohen Fallzahlen bereits vergangene Woche als „lokalisierbar und nachvollziehbar“ bewertet und in Abstimmung mit den zuständigen Landesbehörden keine besonderen Schutzmaßnahmen ergriffen.

17.09.2020, 11:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Mülheim an der Ruhr stieg der Wert laut RKI von Mittwoch auf Donnerstag dagegen leicht - von 35,7 auf 37,5. Auch in Mülheim kann die Gesundheitsbehörde die Infektionswege nach Angaben der Stadt genau nachvollziehen. Besondere Maßnahmen würden daher weiterhin nicht ergriffen, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

Einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz-Kennzahl gab es auch in Remscheid (31,5). In Köln (27,6) und Leverkusen (25,0) sanken die Ziffern dagegen.

Die seit Anfang September gültige Neufassung der Coronaschutzverordnung NRW sieht ab einem Schwellenwert von 35 die Abstimmung über „passgenaue Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens“ vor. Eine weitere Stufe wird bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 erreicht. „Dann müssen unter Beteiligung des Gesundheitsministeriums weitere Maßnahmen abgestimmt und umgesetzt werden“, hatte das Ministerium Ende August mitgeteilt.

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