Seehofer schlägt für die Bundestagswahl 26. September 2021 vor

Wahlen 2021

Bundesinnenminister Horst Seehofer schlägt nach Beratungen mit Ländern und Fraktionen vor, die Bundestagswahl 2021 auf den 26. September zu datieren. Die Entscheidung trifft aber jemand anders.

Berlin

19.11.2020, 15:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundesinenminister Horst Seehofer schlägt den 26. September als Tag der nächsten Bundestagswahl vor.

Bundesinenminister Horst Seehofer schlägt den 26. September als Tag der nächsten Bundestagswahl vor. © picture alliance/dpa

Nach Beratungen mit Ländern und Fraktionen schlägt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den 26. September 2021 als Termin für die nächste Bundestagswahl vor. Das geht aus einem Vorschlag des Ministers hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Endgültig entscheiden muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

„Da die Termine für Wahlen zum Deutschen Bundestag nicht mit Ferienzeiten kollidieren sollen, kommen für die nächste Bundestagswahl nur der 19. oder der 26. September 2021 in Frage. Alle anderen Termine überschneiden sich entweder mit den Zeiträumen für die Sommer- oder die Herbstferien in mehreren Ländern“, schreibt Seehofer.

Die Länder und die im Bundestag vertretenen Parteien hätten sich mehrheitlich für den 26. September ausgesprochen. Der Bundeswahlleiter habe keine Einwände angemeldet.

Bundespräsident bestimmt das genaue Datum

Der Bundestag wird regulär auf vier Jahre gewählt. Für Neuwahlen gibt das Grundgesetz ein Zeitfenster vor, innerhalb dessen der präzise Termin liegen muss.

Nach dem Bundeswahlgesetz bestimmt der Bundespräsident den Tag der Bundestagswahl. Er folgt dabei aber in der Regel der Empfehlung der Bundesregierung, die sich vorher mit den Bundesländern, dem Bundestag und den einzelnen Fraktionen abgestimmt hat, wie der Bundestag auf seiner Internetpräsenz erklärt.

Der Wahltag darf nur auf einen Tag festgelegt werden, der frühestens 46 und spätestens 48 Monate nach Beginn der laufenden Wahlperiode liegt. Außerdem muss der Wahltag ein Sonntag oder ein gesetzlicher Feiertag sein.

RND/dpa