Auf dem Weg in den Urlaub: Tödlicher Crash am Stauende

Was als Fahrt in den Urlaub begann, endete in einem Unglück: Auf der A31 in Ostfriesland ist es am Wochenende zu einem schweren Auffahrunfall gekommen.

18.07.2020, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Rettungswagen mit Blaulicht. Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild

Ein Rettungswagen mit Blaulicht. Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild

Bei einem schweren Auffahrunfall an einem Stauende ist auf der A31 in Ostfriesland ein Mensch gestorben. 9 Menschen wurden verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, ereignete sich der Unfall am späten Samstagvormittag südlich von Leer. In Fahrtrichtung Emden fuhr ein Autotransporter nahezu ungebremst auf das Ende eines Staus auf und schob dabei fünf Fahrzeuge ineinander. Der Tote war ein 57-Jähriger aus Oberhausen.

Bei dem heftigen Aufprall wurden die Autos stark beschädigt und verformt. Einer der Wagen überschlug sich, wie es hieß. Der bei dem Unfall getötete Mann saß in einem der Autos, die ineinander geschoben wurden. Der Fahrer des Autotransporters kam ohne Verletzungen davon.

Die Arbeit der Rettungskräfte wurde von anderen Autofahrern den Angaben zufolge behindert. „Nicht nur, dass die Rettungsgasse nicht ordentlich gebildet wurde“, berichtete ein Feuerwehrsprecher. „Viele Personen hatten ihre Fahrzeuge verlassen, um sich die Beine zu vertreten oder nachzusehen, warum es nicht weiter ging“. Die Einsatzkräfte mussten zusätzlich die Gegenfahrbahn sperren, um dort ausreichend Platz zu haben.

Mehr als 160 Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie Notfallseelsorger waren im Einsatz, koordiniert von einer eigens errichteten mobilen Leitstelle. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Menschen leicht und sieben Menschen schwer verletzt. Vier der Schwerverletzten mussten mit dem Helikopter in umliegende Krankenhäuser geflogen werden. Auch ein Hund, der sich in einem der Fahrzeuge befunden hatte, kam beim Unfall ums Leben. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 100 000 Euro.

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