Schwerer Unfall in Schwerte: Mutter und Sohn außer Lebensgefahr

dzFrontal-Zusammenstoß

Wie kritisch ist der Gesundheitszustand von Mutter (36) und Sohn (5) nach dem schweren Verkehrsunfall in Schwerte? Erst am Montagnachmittag konnte die Polizei etwas Besseres vermelden.

Schwerte

, 07.09.2020, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Woche ist der Unfall auf der Wannebachstraße zwischen Schwerte-Westhofen und Holzen nun her. Am Dienstagnachmittag, 1. September, kam ein Auto in der langgezogenen Linkskurve etwa am Regenrückhaltebecken von der eigenen Spur ab.

Der Wagen war zu weit links – und obwohl der entgegenkommende Fahrer noch vollbremste und auszuweichen versuchte: Es kam zum Frontalzusammenstoß mit schrecklichen Folgen.

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Eine 36-Jährige Frau aus Schwerte wurde ebenso schwerst verletzt wie ihr fünfjähriger Sohn, der auf der Rückbank saß. Mit Hubschrauber und Rettungswagen kamen sie ins Krankenhaus, wo Ärzte und Pfleger um ihr Leben kämpften.

Beide – Mutter wie Kind – seien noch immer in Lebensgefahr, hieß es zunächst viele Tage lang von der Polizei. Erst am Montagnachmittag, 7. September, konnte Polizeisprecher Christian Stein sagen: Nein, Lebensgefahr bestehe immerhin nicht mehr.

Polizei: LKW-Fahrer hielt Ruhezeiten ein

Über die Ursache für den Unfall will die Polizei nicht spekulieren. Mittlerweile habe man allerdings Fahrzeugdaten ausgewertet. Der LKW-Fahrer (56) habe Pausen- und Ruhezeiten eingehalten. Nichts deute dort auf Unregelmäßigkeiten hin. Der Mann aus Iserlohn habe auch aus der Vergangenheit nichts Auffälliges in der Akte.

Insofern hoffen die Polizisten nicht nur aus menschlichen Gründen, sondern auch für den weiteren Verlauf der Ermittlungen, dass es der 36-Jährige bald noch besser gehen werde. Eine Befragung könne Klarheit bringen.

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