„Schwarzfahrer“ zwei Mal an einem Tag von Polizei gestoppt

Ein 34-jähriger Belgier, der trotz Fahrverbots und unter Drogen in einem abgemeldeten Auto unterwegs war, ist auf der Autobahn bei Dortmund innerhalb eines Tages gleich zwei Mal von der Polizei gestoppt worden. Nach der zweiten Begegnung mit der Polizei kam er vorübergehend ins Gewahrsam und muss nun mit einer Fülle von Strafverfahren rechnen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

23.07.2020, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Das erste Mal war der Mann demnach am Mittwochvormittag auf der Autobahn 2 aufgefallen, weil er Schlangenlinien fuhr und fast einen Auffahrunfall verursacht hätte. Die Kontrolle ergab, dass der Mann Amphetamine im Blut hatte, sein Wagen längst abgemeldet war und für den 34-Jährigen aus seiner Heimat offensichtlich ein Fahrverbot galt. Deshalb kassierte die Streife den vom Mann vorgelegten Führerschein ein. Dennoch traf eine Polizeistreife den 34-Jährige nur rund sieben Stunden später wieder am Steuer des Wagens - mit Kennzeichen von einem anderen Wagen.

Er erhalte Anzeigen unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen Urkundenfälschung, so die Polizei.

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