Schuss im Gewerbegebiet: Drei Männer im Visier der Ermittler

Rund acht Wochen nachdem ein Mann in Dormagen angeschossen und lebensgefährlich verletzt wurde, sucht die Polizei nach drei Tatverdächtigen. Die Männer sollen jeweils mit einem Tuch vor dem Mund maskiert gewesen sein und Russisch mit georgischem Akzent gesprochen haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Das Opfer, ein 43 Jahre alter Mann, konnte inzwischen vernommen werden.

16.07.2020, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

An dem Angriff am Nachmittag des 23. Mai soll ein auffallender, etwa zwei Meter großer, stämmiger Mann mit kurz rasierten Haaren beteiligt gewesen sein. Nach früheren Angaben hatte es vor dem Schuss einen Streit zwischen dem späteren Opfer und den Männern gegeben.

Das Trio soll vom Tatort in einem Industriegebiet mit einem dunkelgrünen Wagen geflüchtet sein. Informationen zu Waffe oder Hintergrund des versuchten Tötungsdelikts machten die Ermittler nicht. Sie hoffen auf Hinweise.

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