Digital statt persönlich: Schulen gehen neue Wege zum Tag der Offenen Tür

Schulen in Werne

Die weiterführenden Schulen in Werne zeigen sich normalerweise am Tag der Offenen Tür für die Viertklässler. In diesem Jahr ist das aber nicht erlaubt, sodass die Schulen stattdessen digitale Wege gehen.

Werne

, 15.11.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Weil der Tag der Offenen Tür an den Werner Schulen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, gehen die Schulen neue Wege und präsentieren sich mit Imagefilmen.

Weil der Tag der Offenen Tür an den Werner Schulen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, gehen die Schulen neue Wege und präsentieren sich mit Imagefilmen. © Marga-Spiegel-Sekundarschule

Die potenziell neue Schule kennenlernen, erste Gespräche mit den Lehrern führen oder in einen Unterricht hinein schnuppern - mit dem Tag der Offenen Tür präsentieren sich die weiterführenden Schulen in Werne für die Viertklässler.

In diesem Jahr allerdings hat das Schulamt der Stadt Werne erklärt, dass es keine Veranstaltungen in dieser Art geben darf aufgrund der Corona-Krise. Stattdessen gehen die Schulen neue Wege und zwar digital.

Um ihre Schule potenziellen neuen Schülern zu präsentieren, haben Mädchen und Jungen der Marga-Spiegel-Schule gemeinsam mit ihren Lehrern einen Imagefilm auf die Beine gestellt. Das Motto des Films „Ihr Kind in guten Händen“ entwickelte sich aus dem Leitmotiv der Schule „ Miteinander-Voneinander-Füreinander“ und zeigt das pädagogische Selbstverständnis der Schule, teilt Schulleiter Hubertus Steiner, mit.

„In Zeiten von Distanzunterricht und Kontakteinschränkungen möchte die Marga-Spiegel-Schule innovativ zeigen, dass das Schulleben weiter lebendig und spannend ist und die neuen Fünftklässler schon jetzt willkommen sind“, so Steiner. Neben dem Video, das auf der Internetseite der MSS zu finden ist, können sich Eltern der Grundschüler telefonisch im Sekretariat beraten lassen.

Auch das St.-Christophorus-Gymnasium (GSC) stellt sich mit einem Video vor. Lotta und Simon, die beiden Fünftklässler, zeigen die Schule aus ihrer Sicht. Der „Digitale Tag der Offenen Tür“ ist ab sofort auf der Internetseite des GSC abrufbar. Die Online-Führung haben die Schüler und die Klassenleiterinnen-Teams der fünften Klasse gemeinsam initiiert, teilen die Verantwortlichen mit.

Eigentlich war der Tag der Offenen Tür bereits für den 14. November vorgesehen. Auch dafür waren strenge Hygieneregeln vorgesehen. Neben der vorherigen Registrierung hätte auch nur ein Elternteil den Grundschüler begleiten dürfen. Nun werden auch hier der Vorstellungstag und ebenso gewünschte Beratungstermine digital abgehalten. „Wir freuen uns trotz der herausfordernden Lage auf viele tolle Unterhaltungen und bemühen uns mit allen Kräften, Sie bestmöglich zu informieren und zu beraten“, teilen die Verantwortlichen mit.

Digitale Vorstellung auch am AFG geplant

Nebenan haben die Verantwortlichen des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) eine informative Broschüre an die Viertklässler der Grundschulen verteilt. Darüber hinaus sind digitale Inhalte vorgesehen, wie Schulleiter Marcel Damberg, erklärt: „Wir planen Padlets, einen digitalen Parcours und Videoclips, in denen Fachschaften und Projekte vorgestellt werden“. Ab dem 23. November sollen alle Inhalte zusammen auf Youtube veröffentlicht werden. „Wir sind dabei, alles vorzubereiten. Wir möchten aber gerne alles gebündelt präsentieren. Das Ganze soll informativ, anschaulich und schön werden“, erklärt Damberg. Wer sich dennoch vor Ort einen Eindruck der Schule verschaffen möchte, kann noch kurz vor dem Anmeldestart Anfang Februar Besuchstermine vereinbaren. In kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Hygieneregeln werden Schüler und Eltern dann durch die Schule geführt, so Damberg.

Berufskolleg steckt noch in den Planungen

Am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg sind Anmeldungen ebenfalls ab Februar 2021 möglich. Man möchte zunächst die weitere Entwicklung in der Corona-Krise abwarten, um dann zu entscheiden, inwiefern ein Tag der Offenen Tür stattfinden kann, so Schulleiter Helmut Gravert. Wenn es bei den derzeitigen Einschränkungen bleibt, könnten vereinzelt Termine vor Ort angeboten werden.

Oder Eltern und interessierte Schüler können sich telefonisch informieren. „Das haben wir beim Elternsprechtag auch schon so gehandhabt und gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings waren das Gespräche mit denjenigen, die unsere Schule schon kennen. Aber um sich als neuer Schüler über das Berufskolleg zu informieren, geht das natürlich persönlich besser“, so Gravert.

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