Schüler gehen nach chaotischem Halbjahr in die Ferien

Dieses Schuljahr war in jeder Hinsicht ungewöhnlich: Wochenlang gab es wegen der Corona-Krise keinen normalen Unterricht. Nun können Schüler, Eltern und Lehrer erstmal durchatmen - und darauf hoffen, dass es nach den Sommerferien wieder Regelbetrieb gibt.

26.06.2020, 05:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Wohnmobil mit Fahrrädern am Heck fährt auf der Autobahn. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Wohnmobil mit Fahrrädern am Heck fährt auf der Autobahn. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einem chaotischen Halbjahr gehen die rund 2,5 Millionen nordrhein-westfälischen Schüler am Freitag in die Sommerferien. Wegen der Corona-Pandemie hatte es an den Schulen wochenlang keinen oder nur eingeschränkten Präsenzunterricht gegeben - Lernen auf Distanz war angesagt. Viele Schüler haben ihre Zeugnisse bereits im Laufe dieser Woche erhalten: Wegen der besonderen Situation hatten die Schulen die Möglichkeit, die Zeugnisse zeitlich gestaffelt auszugeben. Für Fragen rund um das Thema Noten bieten die Bezirksregierungen wieder Zeugnistelefone an.

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) bekräftigte, nach den Ferien sollten alle Schulen „zu einem verantwortungsvollen Regelbetrieb zurückkehren, sofern die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt“. Sie hoffe, dass Schüler, Eltern und Lehrer aus dieser Aussicht Motivation schöpfen könnten.

Zum Ferienstart rechnet der ADAC mit Staus auf den Autobahnen. Vor allem auf den Strecken in Richtung Nord- und Ostsee sowie Richtung Süden könne es ab Freitagmittag voll werden. „Wir erwarten wegen der Corona-Krise weniger Auslandsreisen per Flugzeug und dafür mehr Urlaub mit dem Auto in Deutschland und den Nachbarländern“, sagte ADAC-Reiseexperte Roman Suthold.

An den Flughäfen ziehen die Passagierzahlen nach Aufhebung der Reisewarnungen zwar langsam wieder an. Jedoch werden am ersten Ferienwochenende an den Airports in Düsseldorf und Köln/Bonn weitaus weniger Flieger starten und landen als in vorherigen Jahren.

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