Schneider: Keine teuren Spieler - Profivertrag für Thiaw

Jochen Schneider hat den bevorstehenden Einschnitt beim FC Schalke 04 bekräftigt. „Einen gestandenen Top-Spieler werden wir uns in den nächsten Jahren nicht leisten können“, sagte der 49 Jahre alte Sportvorstand des Fußball-Bundesligisten am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“. Der Club müsse sich finanziell beschränken und auf junge Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum Knappenschmiede setzen. Zudem müsse Schalke junge Spieler wie zum Beispiel Suat Serdar oder Ozan Kabak, die allerdings auch nicht preiswert zu erwerben waren, verpflichten.

05.07.2020, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jochen Schneider, Vorstand Sport des FC Schalke. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Jochen Schneider, Vorstand Sport des FC Schalke. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Ein erstes Beispiel konnte Schneider gleich am Sonntag präsentieren: Der 18 Jahre alte Innenverteidiger Malick Thiaw hat beim Revierclub einen Profivertrag bis 2024 unterschrieben. „Malick hat unbestritten ein großes Potenzial, durfte in der vergangenen Saison schon erste Einsatzzeiten in der Bundesliga sammeln“, sagte Schneider.

Dazu sollen verliehene Spieler wie Mark Uth (1. FC Köln) oder Sebastian Rudy (1899 Hoffenheim) zurückkommen. Es werde nicht mehr mehr ausgegeben, als vorhanden sei, meinte Schneider. „Wir müssen den Club sportlich und wirtschaftlich durch diese schwierige Phase führen. Jetzt sind wir gefordert“, sagte der Schalker Sportvorstand.

Schneider betonte noch einmal, dass David Wagner der richtige Trainer für die Mannschaft sei. „Wir sind von ihm überzeugt. Seine Art des Fußballs passt zu Schalke. Er kann führen und Spieler besser machen. Deshalb halten wir an ihm und seinem Team fest.“

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