Schienenverkehr in NRW wird um 50 Prozent heruntergefahren

Als Folge der Coronakrise wird der Schienennahverkehr in Nordrhein-Westfalen bis Ende kommender Woche um 50 Prozent heruntergefahren. Das kündigte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Freitag in Düsseldorf an. Das Angebot werde schrittweise von Samstag an auf einen Sonderfahrplan umgestellt. Einige S-Bahnlinien könnten sogar um 80 Prozent ausgedünnt werden. Nach Möglichkeit solle aber jede Strecke wenigstens im Stundentakt bedient werden. Wo möglich, solle es Schienenersatzverkehr geben.

20.03.2020, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Wüst warb um Verständnis, dass es „dabei ruckeln wird“. Nicht an jeder Haltestelle werde schon am Vorabend der Sonderfahrplan aushängen können. Die Reduzierung des Angebots hänge auch mit den stark sinkenden Fahrgastzahlen zusammen, da viele Menschen wegen der Coronakrise zuhause arbeiteten und Schulen geschlossen seien. Der Sonderfahrplan solle zunächst bis 19. April gelten.

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