Schalke verteilte Reschke-Erbe „auf mehrere Schultern“

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 wird vorerst keinen Nachfolger für den Technischen Direktor und Kaderplaner Michael Reschke verpflichten und auch niemanden intern befördern. „Wir haben uns verständigt, dass wir dieses Aufgabengebiet vorübergehend auf mehrere Schultern verteilen“, sagte Sport-Vorstand Jochen Schneider in einer Medienrunde am Mittwoch. Von Reschke hatte sich der Verein am Dienstag wegen „unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft des Vereins“ getrennt.

25.11.2020, 13:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Vereins-Logo des Fußballvereins FC Schalke 04 ist auf einem Banner vor der Geschäftsstelle angebracht. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Das Vereins-Logo des Fußballvereins FC Schalke 04 ist auf einem Banner vor der Geschäftsstelle angebracht. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Künftig sollen sich Sascha Riether, aktuell Koordinator der Lizenzspielerabteilung, Sportdirektor René Grotus, Mike Büskens als Koordinator für verliehene Spieler und internationale Aktivitäten sowie Schneider selbst das Aufgabengebiet Reschkes teilen. „Mit dieser Gruppe werden wir gemeinsam mit der Scouting-Abteilung vorbereiten, was wir im Januar tun wollen“, sagte Schneider mit Blick auf mögliche Zugänge. „Meldungen, wonach Sascha Riether zum Sportdirektor aufgestiegen sei, möchte ich dementieren“, stellte Schneider klar: „Ich weiß nicht, woher das kommt.“

Auf die Frage nach den Bezeichnungen für das Trios an seiner Seite erklärte Schneider: „Es geht nicht um Titel.“ Ob oder wann ein Nachfolger für Reschke verpflichtet werde, sei offen. „Wir haben bis Weihnachten fünf elementar wichtige Spiele in der Bundesliga“, sagte der Sportvorstand: „Was danach kommt und wann wer nachfolgen könnte, werden wir sehen. Das steht jetzt nicht oben auf der Agenda.“

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