Schalke-Ikone Fischer über Tedesco: „Ist nicht mein Fußball“

Schalkes Stürmer-Ikone Klaus Fischer hat angesichts der Offensivkrise des Vize-Meisters die Taktik von Trainer Domenico Tedesco kritisiert. „Meine Welt ist das nicht mehr“, sagte der 68-Jährige in einem Interview der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag): „Das ist nicht mein Fußball, nur lange Bälle aus der Abwehr nach vorne zu schlagen und dann hinterher zu laufen.“

30.10.2018, 11:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke-Ikone Fischer über Tedesco: „Ist nicht mein Fußball“

Der ehemalige Fußballspieler Klaus Fischer ist in einer Fernsehshow zu Gast. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Deshalb ist nach Fischers Ansicht die schwache Torausbeute nicht die Schuld der Stürmer. „Du musst doch versuchen, von hinten heraus nach vorne zu spielen. Doch wenn es so gewollt ist, dann ist es eben so. Was dabei herauskommt, sehen wir ja: Sieben Punkte nach neun Spielen“, sagte der frühere Bundesliga-Torschützenkönig.

„Der erste Blick beim Spielaufbau muss nach vorne gehen, nicht zurück“, sagte Fischer: „Wenn du anfängst, hinten quer zu spielen, ist der Gegner in der Defensive wieder formiert - wenn du aber schnell nach vorne denkst, kommt auch Bewegung ins Spiel. Erst dann kommt es auf die Qualität der Stürmer an.“

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