Ruhestörung mit Gegröle und Musik: Polizei in Lünen fuhr viele Einsätze

Hitze-Wochenende

Gegröle und laute Musik: Das Hitze-Wochenende hat der Polizei in Lünen eine heiße Nacht beschert. Wegen Ruhestörung war sie von 22 Uhr am Samstag (8.8.) bis 5 Uhr am Sonntagmorgen im Einsatz.

Lünen

, 09.08.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Außergewöhnlich viele Einsätze wegen Ruhestörung in Lünen hatte die Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

Außergewöhnlich viele Einsätze wegen Ruhestörung in Lünen hatte die Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag. © picture alliance / Patrick Seege

Während die Feuerwehr eine ruhige Schicht am Samstag meldete, hatte die Polizei in Lünen alle Hände voll zu tun. Zu 30 Einsätzen wegen Ruhestörung war sie Samstagnacht bis zum frühen Sonntagmorgen unterwegs. Immer wieder hatten sich Nachbarn über Lärm, Gegröle und laute Musik beschwert. Wie es aus der Leitstelle der Polizei hieß, seien alle Ortsteile Lünens betroffen gewesen - von Wethmar über Gahmen bis Brambauer.

Das Wetter, aber auch die Tatsache, dass aufgrund der Corona-Krise in Gastwirtschaften andere Regeln gelten, habe dazu beigetragen, dass es draußen vor Privathaushalten vielfach laut zuging.

Von Ermahnung bis zur Anzeige

Für die Polizei sei jeder Einsatz so, dass genau hingeschaut würde: Es gehe um laute Unterhaltung oder Musik, aber auch darum, ob die Corona-Schutzverordnung eingehalten würde. Die polizeilichen Maßnahmen reichten von mündlicher Ermahnung bis hin zu Anzeigen.

Wie viele Anzeigen es in Lünen gegeben hat, konnte die Leitstelle am Sonntagmorgen angeischts der vielen Einsätze nicht mitteilen. Es sei eine Nacht gewesen, die nicht zu einer normalen Schicht zähle, lautete das Fazit. Verstärkung für die Beamten habe es nicht gegeben: Die Polizisten, die im Dienst gewesen waren, hätten das Pensum stemmen müssen.

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