Röttgermann: Langfristig Vorstandschef bei Fortuna bleiben

Thomas Röttgermann will den Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf langfristig als Vorstandsvorsitzender anführen. „Ich habe das Signal wahrgenommen, dass man länger mit mir zusammenarbeiten will. Am Ende wird ein Vertrag von einem Vorstand dann verlängert, wenn er erfolgreich ist. Aber der Wille, perspektivisch zusammenarbeiten zu wollen, ist von beiden Seiten ganz klar da“, sagte Röttgermann der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Demnach rechnet der 60 Jahre alte Funktionär fest mit einer Verlängerung seines zunächst bis April 2022 datierten Vertrages.

21.10.2020, 11:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Röttgermann glaubt nicht, dass ihm Vereinsikone Klaus Allofs, der im September nach 21 Jahren zur Fortuna zurückkehrte und als Vorstand für Fußball und Entwicklung, Kommunikation und Nachhaltigkeit in das Gremium des Vereins berufen wurde, künftig den Vorsitz streitig machen wird. Vielmehr lobte er die Zusammenarbeit und bezeichnet Allofs als „das fehlende Puzzleteil“, das dem Vorstand noch gefehlt habe. Die Zuständigkeiten seien aber klar verteilt. „Wenn wir als Vorstandsteam auch perspektivisch weiter zusammenarbeiten, dann wird es auch bei der Rollenverteilung bleiben. Etwas anderes steht gar nicht zur Debatte. Bei keinem Beteiligten“, erklärte Röttgermann.

Vor rund einem Jahr stand Röttgermann, der im April 2019 Vorstandschef bei den Düsseldorfern wurde, noch in der Kritik. „Ich habe mittlerweile viel mehr verstanden, was Fortuna ausmacht“, meinte Röttgermann nunmehr. Und er glaubt, dass er sich mit seiner Art und Herangehensweise die nötige Akzeptanz im Verein erarbeitet habe: „Umgekehrt hoffe ich, dass die Menschen, die sich mit Fortuna beschäftigen, erkennen, dass man nicht zwingend eine rheinische Frohnatur sein muss, um diesen Verein erfolgreich zu führen.“

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