Rösler hofft auf Coup gegen BVB: „Heiß wie Frittenfett“

Uwe Rösler geht trotz des schweren Restprogramms zuversichtlich in den finalen Kampf von Fortuna Düsseldorf um den Klassenverbleib. Der Trainer des Tabellen-Drittletzten appellierte an sein Team, nicht nur die beiden vermeintlichen „Endspiele“ gegen Augsburg und Union Berlin an den letzten beiden Bundesliga-Spieltagen, sondern auch die vorherigen Partien gegen die Spitzenclubs aus Dortmund und Leipzig mit voller Konzentration anzugehen. „Wir müssen daran glauben, dass wir auch gegen Dortmund etwas holen können. In der jetzigen Form ist Dortmund einfach nicht wie Bayern“, sagte er vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten BVB am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

11.06.2020, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Düsseldorfs Trainer Uwe Rösler fasst sich ans Kinn. Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild

Düsseldorfs Trainer Uwe Rösler fasst sich ans Kinn. Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild

Rösler erinnerte an den unerwarteten Erfolg der Fortuna in der vergangenen Saison, als der damals noch ungeschlagene Spitzenreiter aus Dortmund am 18. Dezember 2018 mit 2:1 besiegt werden konnte. „An einem optimalen Tag und mit ein bisschen Glück kann man durchaus auch gegen den BVB etwas holen“, sagte der Funkel-Nachfolger. Die Frage nach etwaigen Revanchegelüsten der Borussen kommentierte Rösler mit einem Lächeln: „Ich weiß nicht, wie heiß die Dortmunder sind. Aber was ich weiß, dass wir heiß wie Frittenfett sein werden. Wenn ich sehe, wie die Mannschaft arbeitet und kommuniziert, habe ich große Hoffnungen, dass sie die Liga halten kann.“

Allerdings muss Rösler bis auf Weiteres auf Oliver Fink verzichten. Der 38 Jahre Mittelfeldspieler hatte sich bereits am vergangenen Sonntag im Training einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Rösler hofft auf ein baldiges Comeback: „Bei entsprechender Heilung bestehen berechtigte Hoffnung, dass er in dieser Saison noch Spiele für uns machen kann.“ Neben Fink steht auch Adam Bodzek nach seiner 10. Gelben Karte nicht zur Verfügung.

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