Rheinkirmes abgesagt: Schausteller suchen Alternative

Die Düsseldorfer Rheinkirmes als eines der größten Volksfeste in Nordrhein-Westfalen ist nun auch offiziell abgesagt. „Das Heimat- und Schützenfest mit der Größten Kirmes am Rhein wird dieses Jahr nicht stattfinden“, sagte der Vorsitzende der St. Sebastianus-Schützen, Lothar Inden, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Medien hatten zuvor über die Absage berichtet.

29.04.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Riesenrad der Düsseldorfer Rheinkirmes bei Sonnenuntergang. Foto: Jana Bauch/dpa

Das Riesenrad der Düsseldorfer Rheinkirmes bei Sonnenuntergang. Foto: Jana Bauch/dpa

Die Kirmes, zu der jährlich sonst rund 4 Millionen Besucher kommen, hätte vom 17. bis 26. Juli auf den Rheinwiesen im Stadtteil Oberkassel stattgefunden. Großveranstaltungen sind durch die Corona-Krise bis zum 31. August untersagt.

Die Schausteller wollen nun auf eigene Faust eine alternative Veranstaltung stemmen. Oliver Wilmering, Vorsitzender des Düsseldorfer Schaustellerverbandes, sagte der dpa am Mittwoch: „Wir haben Stadt und Politik drei Konzepte vorgelegt, die auch sehr positiv aufgenommen wurden.“ Sie würden zurzeit ausgewertet. Mit Ergebnissen sei eventuell nächste Woche zu rechnen. Möglich wäre aus Sicht der Schausteller zum Beispiel ein umzäunter Rummel, bei dem man die Anzahl der Besucher regulieren könnte.

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