Revierderby: Durften 300 Fans überhaupt im Stadion sein?

Die 300 Zuschauer beim Revierderby zwischen den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag werfen beim NRW-Gesundheitsministerium Fragen auf. Von der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg werde das Ministerium einen Sonder-Bericht anfordern, in dem „die Gründe für die Entscheidung“ dargelegt werden sollen, teilte das Ministerium der „Rheinischen Post“ mit.

25.10.2020, 18:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Fußball liegt auf dem Rasen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Ein Fußball liegt auf dem Rasen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Die Umsetzung der Coronaschutzverordnung sowie die Folgen der getroffenen Maßnahmen liegen dem Ministerium zufolge in der Verantwortung der lokalen Gesundheits- und Ordnungsbehörden. Wenn das Infektionsgeschehen am Austragungsort nicht eingrenzbar ist und 35 Neuansteckungen gerechnet auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen übersteigt, dürfen eigentlich keine Zuschauer mehr zugelassen werden. Die zuständigen Gesundheitsämter müssen dann vorab entscheiden, ob die Ansteckungen eingrenzbar sind.

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